RELIGIÖSE ERZIEHUNG


„ Religion können wir dem Kind nicht geben, wir können nur die Voraussetzungen schaffen, dass sie sich entwickelt.“

(Maria Montessori)

Unsere erste Aufgabe ist es also, den Kindern die Möglichkeiten zu geben, sich in ihrer Ganzheit erleben zu können und sich angenommen und respektiert zu fühlen. Es ist wichtig, den Glauben an Gott nicht durch Druck zu beeinflussen. Wir ebnen den Kindern den Weg, in Verbindung mit Gott leben zu dürfen.

kirche

Maria Montessori sagt: „Es ist nicht schwer, kleinen Kindern Großes zu vermitteln, denn sie sind in allem groß. Sie nehmen die ganze Welt auf, und so wird nichts, was sie haben, zu viel für sie sein.“ Wir respektieren in unserem Haus alle Religionsrichtungen, die unsere Kinder aus ihren Familien mitbringen. Sie legte ihre Pädagogik die für alle Kinder der Erde offen sein sollte, nicht auf eine bestimmte Religion fest. Montessori verlangt, dass Kinder überall dorthin mitgenommen werden dürfen, wo Glaube sinnvoll erlebbar ist, „wo das Heilige sich durch Klang und Form, durch Farbe und Geruch durch Geste und Ritus den Menschen vermittelt. Kinder sollen in der Kirche „leben“, damit Kirche durch sie lebendig bleibt.“

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, die biblische Botschaft in kindgemäßer Form zu vermitteln, wie z. B. das Mitgestalten und die regelmäßige Teilnahme an Gottesdiensten, das traditionelle Erntedankfrühstück, das gemeinsame Gedenken an St. Martin, das Erleben des Weges nach Bethlehem zur Weihnachtszeit und das Gestalten der Ostergeschichte mit kreativem Material. Auch das gemeinsame Beten im Morgenkreis und vor jeder Mahlzeit hat bei uns einen festen Platz.

Vor allem war das Kind für Maria Montessori ein Geschöpf Gottes, das zu achten ist und von daher seine eigene Würde, das Recht auf sein Selbst und den Anspruch auf Liebe hat“… und davon gehen wir aus!